Conversion-Rate
Die Conversion-Rate gibt an, welcher Anteil der Website-Besucher eine gewünschte Handlung ausführt - etwa ein Formular ausfüllt, einen Kauf abschließt oder einen Newsletter abonniert.
Die Conversion-Rate berechnet sich aus dem Verhältnis von erfolgreichen Handlungen (Conversions) zur Gesamtzahl der Besucher, meist als Prozentwert: 50 Anfragen bei 1.000 Besuchern entsprechen einer Conversion-Rate von 5 Prozent. Was als Conversion zählt, wird vorab definiert und hängt vom Ziel der jeweiligen Seite oder Kampagne ab. Die Conversion-Rate ist eine der wichtigsten Kennzahlen (KPIs) im Online-Marketing, da sie direkt zeigt, wie wirksam eine Website, Landing-Page oder Anzeige tatsächlich Besucher in Leads oder Kunden verwandelt - unabhängig von der reinen Besucherzahl. Eine hohe Besucherzahl bei niedriger Conversion-Rate deutet häufig auf Probleme in der Nutzerführung, unpassende Zielgruppenansprache oder einen schwachen Call-to-Action hin. Verbessert wird die Conversion-Rate meist durch systematisches A/B-Testing einzelner Elemente wie Überschrift, Formularlänge oder Seitenaufbau. Für den Mittelstand lohnt sich der Blick auf die Conversion-Rate mehr als auf reine Besucherzahlen, da sie unmittelbar mit dem wirtschaftlichen Erfolg einer Kampagne oder Website verknüpft ist und über Tracking fortlaufend gemessen werden kann.